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5 Tipps für ein authentisches Eheversprechen/Ehegelübde

Ihr habt euch dazu entschieden ein eigenes Eheversprechen während der Trauung zu geben? Ihr überlegt noch ob ihr das schaffen könnt? Auf jeden Fall, denn hier kommen meine 5 Tipps für ein wirklich authentisches Eheversprechen was zu euch passt.



Eheversprechen (Foto: Pavlo Melnyk / www.shutterstock.com)

TIPP 1: ABSPRACHE mit eurem Partner / eurer Partnerin

Sprecht zunächst unbedingt mit eurem Partner die wichtigsten Punkte ab. Zum einen die Länge eures Eheversprechens, damit ihr ungefähr den gleichen Umfang habt. Ich finde 1-3 Minuten für jeden von euch eine gute Länge. Auch ein wichtiger Punkt wäre ob ihr mit "Ich gelobe...", "Ich verspreche...." starten wollt. Oder ist euch das zu viel und ihr möchtet lieber mit "mein Schatz", "mein lieber ..." starten und frei etwas vortragen? Ist es weniger ein Gelöbnis sondern mehr eine Liebeserklärung? Soll es romantisch werden oder darf es auch humorvoll sein? Wenn ihr diese Punkte gemeinsam für euch geklärt habt, dann startet jeder für sich mit seinen eigenen Gedanken und Ideen.


TIPP 2: Über was soll ich nur schreiben?

Nicht jedem von euch fällt es immer leicht, die Gefühle auch in Worte zu fassen. Dafür könnt ihr euch einmal zu folgenden Punkten Gedanken machen bzw. können diese euch vielleicht als Unterstützung dienen:


  • Was liebst du so sehr an deinem Partner*in?

  • Was sind die Eigenschaften (gute & schlechte) deines Partners? Wie zeigen sich diese? Beschreibe Situationen in denen dir dies auffällt. Warum liebst du auch die Macken?

  • in welchen Momenten hat dich dein Partner*in beeindruckt? Beschreibe diese. Warum war das so beeindruckend für dich?

  • wie stärkt dich dein Partner*in? Wie stärkt er/sie eure Beziehung? Nenne Beispiele.

  • was ist an deinem Leben anders geworden? Besser? Was hat der jeweils andere in dein Leben gebracht? Bennen Beispiele und Alltagssituationen.

  • Beschreibe einen besonders schönen Momenten bis ins kleinste Detail. Warum war der Moment so schön für dich?

  • wie stellst du dir eure gemeinsame Zukunft vor?

  • halte im Ehegelübde eure gemeinsamen Träume fest

  • was zeichnet eure gemeinsame Beziehung aus? Warum? Was bedeutet das für dich?

  • welche guten und welche herausfordernden Zeiten hab ihr schon erlebt? Was konntet ihr daraus für eure Beziehung ziehen?

  • was vermisst ihr am meisten, wenn der andere nicht da ist? Warum? Was macht das mit euch?


In der praktischen Umsetzung, empfehle ich meinen Paaren immer, dass Sie sich aus den oben genannten Themen ein oder auch zwei aussuchen.

Anschließend ist es eine gute Idee, eine Art Mindmap zum ausgewählten Thema zu erstellen. Macht euch z.B. Gedanken darüber, was die tollen und auch weniger guten Eigenschaften oder Charakterzüge eures Partner sind? Schreibt Stichpunkte dazu auf ein weißes Blatt Papier. Greift anschließend die für euch wichtigsten Stichpunkte auf und versucht dazu dann Situationen zu finden in denen sich diese tollen Eigenschaften für euch zeigen und beschreibt diese. Macht euch auch Gedanken dazu, warum das tolle Eigenschaften für euch sind und vielleicht auch was diese Eigenschaften in dein Leben gebracht haben! Das gilt auch für die nicht so guten Charakterzüge eures Partners, denn oft sind es ja auch gerade die Macken, die euch für den jeweils anderen so liebenswert machen.

Ein anderes Beispiel wäre, dass du dir auch wieder eine weißes Blatt Papier nimmst und notierst, was eure gemeinsame Beziehung auszeichnet? Greife dann auch wieder die einzelnen Stichpunkte auf und überlege dir auch wieder ganz konkret woran sich dies für dich in Alltagssituationen zeigt. Vielleicht fällt dir auch etwas dazu ein, warum du das als so toll empfindest und was es dir persönlich auch bedeutet!


Also ihr seht, es ist eigentlich ganz einfach. Sucht euch ein Thema aus über das ihr euch vorstellen könnt etwas zu sagen. Dann überlegt ihre euch zu diesem Thema einfach mal ein paar Stichpunkte, die euch spontan einfallen. Anschließend macht ihr vielleicht erst einmal eine Pause von ein paar Minuten oder auch Tagen und lasst das Thema gedanklich in eurem Kopf reifen. Sicherlich fallen euch noch mehr Stichpunkte ein oder aber ihr geht gedanklich schon in die Ausformulierung eurer Ideen. Dann setzt ihr euch wieder an eure Notizen. Nehmt euch die wichtigsten Stichpunkte vor und überlegt euch dazu Alltagsbeispiele aus eurem gemeinsamen Leben. Und diese formuliert ihr dann in Sätze aus. Zum Schreistil kommen wir gleich im TIPP 3. Und dann feilt ihr die nächsten Tage oder auch Wochen an den Feinheiten und schwupp ist das Ehegelöbnis fertig!



TIPP 3: Schreibstil

Schreibe deine Ideen und Gedanken so auf, wie du auch sprichst. Keine hochtrabenden Schachtelsätze, kein romantischer Sing-Sang. Kurze, persönliche und liebevolle Sätze. Sucht euch nicht irgendwelche Beispielsätze und Phrasen oder gar Gedichte aus dem Internet aus. Bleib einfach authentisch und ehrlich, genauso wie ihr seid!


TIPP 4: mach dir keine Gedanken über andere

Bestenfalls habt ihr an eurem Hochzeitstag wirklich nur die Menschen um euch, die euch besonders wichtig sind und die euch genauso kennen wie ihr seid. Vor diesen sollte es euch ja eigentlich nicht schwerfallen eure Gefühle gegenüber eurem Partner offen zu zeigen. Aber dennoch erlebe ich es immer wieder, dass gerade die Männer sich doch schwer tun und Angst haben, dass ihre Freunde ggf. über Sie lachen könnten. Ich kann sagen, dass mir dies auf noch keiner Hochzeit passiert ist, denn gerade die Männer wurden durch ihren Mut meist belohnt und haben anerkennendes Schulterklopfen oder Applaus durch ihre besten Freunde erhalten. Und natürlich ist es etwas anderes wenn ihr ein Gedicht vorlest, was überhaupt nicht zu euch passt, als wenn ihr ein paar ehrlich und authentische Worte zu eurer Liebsten sprecht. Darüber wird sich keiner lustig machen und ihr werdet eine tolle Erinnerung an euer Eheversprechen haben. Aber auch die Frauen haben manchmal so ihr Thema mit dem Eheversprechen bzw. Angst davor, vor vielen Menschen zu sprechen. Aber dies Angst die kann ich euch nehmen, denn ihr sprecht nur zueinander und bisher hat mir dies auch jedes Paar nach der Trauzeremonie so bestätigt. Denn während der Zeremonie und vor allem während des Eheversprechens, seid ihr durch das Hände halten und einander in die Augen blicken so aufeinander fixiert, dass ihr alles um euch herum vergesst und nur Worte und Gehör füreinander habt. Um Mikro halten und ggf. auch Notizzettel kümmere ich mich gerne und stehe euch unterstützend als Rednerin zu Seite. Also macht euch keine Gedanken um eure Gäste - es geht nur um euch an diesem Tag! Und ist nicht auch genau so ein Hochzeitstag dafür da, um seine Gefühle offen zu zeigen?


TIPP 5: gut vorbereitet sein

Vorbereitung ist auch hier alles. Denn das gibt euch Sicherheit. Also übt das Ehegelöbnis gerne ein paar Mal in der stillen Kammer zu Hause oder vor der besten Freundin oder dem besten Freund. Und damit ihr an eurem Hochzeitstag nichts vergesst, schreibt es euch auf, druckt es euch aus oder schickt es eurer Rednerin / eurem Redner die es für euch ausdruckt und mitbringt. Denn nervös und aufgewühlt seid ihr bestimmt an diesem großen Tag und dann ist es gut, wenn man den Text dabei hat und vorlesen kann.


Ich hoffe sehr, dass euch meine Tipps weiterhelfen und wünsche euch viel Spaß bei der Ausformulierung eures authentischen Eheversprechens! Es wird sich so was von lohnen, denn es ist und bleibt der Höhepunkt einer jeden Trauzeremonie - für eure Gäste, für mich als Rednerin und vor allem für euch beide! Also seid mutig. Traut euch!


Herzliche Grüße

Eure Steffi







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STEFANIE BURGER

FREIE REDNERIN (IHK)

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